Ästhetik · Biostimulation

Radiesse

Calciumhydroxylapatit-Filler mit doppeltem Effekt – sofortige Volumenkorrektur und langfristige Kollagenstimulation für nachhaltig straffere Haut.

Wirkungsweise

Radiesse basiert auf Calciumhydroxylapatit (CaHA) – einem Mineral, das natürlich in Knochen und Zähnen vorkommt und vom Körper vollständig abgebaut wird. Die Mikrosphären des Wirkstoffs sind in einem Gelbasis-Träger eingebettet und entfalten einen doppelten Effekt:

  • Sofortiger Volumeneffekt – der Gelbasis-Träger füllt Falten und Volumenverluste unmittelbar auf
  • Kollagenstimulation – die CaHA-Mikrosphären regen die Fibroblasten zur Neubildung von Kollagen und Elastin an
  • Langfristige Wirkung – auch nach Abbau des Fillers bleibt das neu gebildete Kollagen erhalten

In der verdünnten Variante Radiesse DILUTE steht die Biostimulation im Vordergrund – ideal für großflächige Hautstraffung an Hals, Dekolleté und Körper.

Anwendungsgebiete

  • Nasolabialfalten (Lachfalten) und Marionettenfalten
  • Wangenvolumen und Kieferlinienkonturierung
  • Hals- und Dekolleté-Bereich
  • Handrücken – Auffrischung und Volumenverbesserung
  • Knitterfältchen und Narbenkorrektur

Behandlungsablauf

  1. Beratungsgespräch und Anamnese
  2. Einzeichnen der Behandlungszonen
  3. Optionale lokale Betäubung
  4. Gezielte Injektion mit Nadel oder stumpfer Kanüle
  5. Kontrolle und Nachsorgehinweise

Ein Behandlungszyklus umfasst 1–3 Sitzungen im Abstand von 4 Wochen. Die sichtbaren Ergebnisse zeigen sich vollständig nach 3–5 Wochen. Für langfristige Resultate wird ein jährlicher Auffrischungszyklus empfohlen.

Mögliche Begleiterscheinungen

Nach der Behandlung können vorübergehend auftreten:

  • Leichte Schwellungen und Rötungen
  • Blutergüsse an der Injektionsstelle
  • Leichter Juckreiz oder erhöhte Druckempfindlichkeit
  • Gelegentlich kurzzeitiges Taubheitsgefühl

Diese Reaktionen klingen in der Regel innerhalb von 7–10 Tagen ab.

Kontraindikationen

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Aktive Entzündungen oder Infektionen im Behandlungsbereich
  • Gerinnungsstörungen oder Einnahme von Blutverdünnern
  • Keloid-Neigung
  • Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber den Inhaltsstoffen