Was ist Polymilchsäure (PDLLA)?
Polymilchsäure – kurz PDLLA (Poly-D-L-Lactic Acid) – ist ein vollständig resorbierbarer Biostimulator, der die körpereigene Kollagenproduktion langfristig anregt. Im Gegensatz zu klassischen Fillern werden keine sofortigen Volumina aufgefüllt, sondern das Gewebe wird von innen heraus regeneriert und gestrafft.
Das eingesetzte Präparat Lenisna kombiniert unvernetzte Hyaluronsäure mit PDLLA und bietet damit einen doppelten Effekt: sofortige Hautauffrischung und nachhaltige Kollagenstimulation mit Ergebnissen, die 18 bis 24 Monate anhalten.
Indikationen
- Erschlafftes Gewebe im Mittelgesicht
- Tiefe Falten und Volumendefizite
- Ausgeprägte Hautlaxizität
- Erheblicher Gewebeverlust durch Alterung
- Falten im Dekolleté und Hals
- Körperbehandlung (Oberarme, Oberschenkel, Bauch)
Wirkweise & Vorteile
- Soforteffekt: Die Hyaluronsäure im Lenisna sorgt unmittelbar nach der Behandlung für sichtbare Frische und Strahlkraft
- Langzeitwirkung: PDLLA stimuliert die Kollagenproduktion über Monate hinweg
- Natürliches Ergebnis: Keine künstliche Auffüllung – das Gewebe regeneriert sich von innen
- Lange Wirkdauer: 18–24 Monate
- Geringes Nodulrisiko: Durch die spezielle Formulierung von Lenisna sehr selten
Behandlungsablauf
- Ausführliche Beratung und Anamnese
- Reinigung und ggf. Betäubung des Behandlungsbereichs
- Injektion von Lenisna PDLLA mit feiner Kanüle oder Mikronähnadel
- Sanfte Massage zur gleichmäßigen Verteilung
- Nachsorgehinweise und Empfehlung zur Folgebehandlung
Erste sichtbare Ergebnisse nach 2–3 Behandlungen. Als Erhaltungstherapie genügt in der Regel eine jährliche Behandlung.
Alternative Präparate (PLLA)
Alternativ stehen PLLA-basierte Produkte ohne Hyaluronsäure in höheren Konzentrationen zur Verfügung:
- Devolux Vital
- Olidia HA
- aesPLLA
Die Wahl des geeigneten Präparats wird individuell im Beratungsgespräch festgelegt.
Mögliche Nebenwirkungen
- Leichte Rötungen und Schwellungen direkt nach der Behandlung
- Gelegentlich kleine Blutergüsse an den Einstichstellen
- Leichtes Jucken oder erhöhte Empfindlichkeit möglich
- Knotenbildung sehr selten (durch spezielle Formulierung von Lenisna minimiert)