Naturheilkunde · Entgiftung

Aderlass

Ein traditionsreiches Heilverfahren der Naturheilkunde – zur Entlastung des Kreislaufs, Senkung des Blutdrucks und Aktivierung der körpereigenen Regulationskräfte.

Aderlass Behandlung

Was ist der Aderlass?

Der Aderlass gehört zu den ältesten Heilverfahren der Medizin und ist in der Naturheilkunde als bewährtes Universalheilmittel bekannt. Dabei wird eine definierte Menge Blut aus einer Vene entnommen, um den Körper zu entlasten und seine Selbstregulation anzuregen.

Eine Beobachtungsstudie der Charité Berlin zeigte, dass regelmäßige Aderlass-Behandlungen den Blutdruck der Teilnehmer im Laufe eines Jahres um durchschnittlich 16 mmHg senken konnten.

Wirkungen des Aderlasses

  • Senkung erhöhter Eisenwerte im Blut
  • Reduzierung von oxidativem Stress in den Blutgefäßen
  • Verbesserung der Gefäßelastizität
  • Senkung des Blutdrucks
  • Entlastung des Herzkreislaufsystems
  • Aktivierung körpereigener Heilungsprozesse

Behandlungsablauf

  1. Ausführliches Beratungsgespräch und Anamnese
  2. Überprüfung der Eignung (Blutdruck, Blutbild, Allgemeinzustand)
  3. Punktion einer geeigneten Vene (meist Armbeuge)
  4. Gezielte Entnahme von ca. 100–500 ml Blut
  5. Kurze Ruhepause nach der Behandlung
  6. Empfehlung zur weiteren Therapiefrequenz

Anwendungsgebiete

  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Erhöhte Eisenwerte (z. B. Hämochromatose)
  • Chronische Kreislaufbeschwerden
  • Stoffwechselstörungen
  • Begleitend bei Venenproblemen
  • Allgemeine Entgiftung und Revitalisierung

Behandlungsintervall

Zur nachhaltigen Blutdrucksenkung empfiehlt sich eine Wiederholung alle 3 Monate. Das individuelle Intervall wird nach Befund und Beschwerden gemeinsam festgelegt.

Kontraindikationen

  • Anämie (Blutarmut)
  • Niedriger Blutdruck
  • Schwere Herzerkrankungen
  • Schwangerschaft
  • Gerinnungsstörungen oder Einnahme von Blutverdünnern (Rücksprache erforderlich)