PRP-Therapie - Ilm-Praxis

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Mesotherapie & PRP
PRP Therapie
 

Die sogenannte Platelet Rich Plasma- oder kurz PRP-Therapie ist eine einfache Methode, welche seit mehr als zehn Jahren mit zunehmenden Erfolg eingesetzt wird.

Sie beruht auf der Herstellung von körpereigenen Wundheilungsfaktoren aus Eigenblut.

Bei der PRP-Therapie kommt es zu einem erhöhten lokalen Auftreten von Wachstumsfaktoren, einer besseren Durchblutung, einer erhöhten Kollagenproduktion, einer erhöhten Angiogenese (Gefäßneubildung) sowie einer Reduzierung von Entzündungen.

Die genauen Abläufe und potentielle weitere positive Wirkungen sind derzeit noch nicht im Einzelnen bekannt.

Gute Erfolge werden bei folgenden Erkrankungen erzielt:

  • Sehnenerkrankungen wie Tennisellbogen (Epicondylitis humeri radialis),

  • Golferellbogen (Epicondylitis humeri ulnaris),

  • Achillessehnenschmerzen (Entzündung, Degeneration, Faserriss),

  • Patellarsehnentendinose (Jumper´s Knee),

  • Seitenbandanrisse (Knie),

  • Außenbandrisse (Fuß) ,

  • Sehnenscheidenentzündungen (Rectus Syndrom),

  • Bizepssehnenscheidenentzündung (Tendinosis bicipitalis)

  • Muskelzerrungen, Muskelfaserrisse, Rotatorenmanschettenruptur

  • Fersensporn (Fasciitis plantaris)

  • Schleimbeutelentzündungen (bursitis trochanterica)

  • schlecht heilenden Wunden

  • Aknenarben

Vor der Behandlung:

  • mindestens 3 Tage ( besser 7 Tage ) vorher keine Schmerzmittel wie Aspirin, ASS, Volaren, Ibuprofen oder ähnliche Schmerz- und Rheumamittel (NSAID) einnehmen, da diese die Vitalität der Blutplättchen hemmen.

  • kurz vor und nach der Behandlung keine Sauna, Sonne, Schminken


Nebenwirkungen / Risiken:
Die Risiken der Behandlung sind gering, da mit dem eigenen Blut behandelt wird.

  • Hautauschläge / Rötungen

  • Schwellungen

  • Schmerzen (an der Einstichstelle)

  • Juckreiz

  • Blutergüsse


Wann ist eine PRP-Behandlung nicht möglich?

  • bei Krankheiten die durch Blut übertragen werden (Hepatitis, HIV uä.),

  • Schwangerschaft,

  • bei allen akuten oder ansteckenden Hautkrankheiten,

  • bei Störungen der Blutgerinnung, Autoimmerkrankungen, Leberkrankheiten, Krebs


Nach der Behandlung:

Es ist in einigen sehr seltenen Fällen möglich, dass der Patient 3 bis 4 Stunden nach der Injektion Schmerzen bekommen kann. Dieses Symptom ist ein Teil des natürlichen Heilungsprozesses.
Die Massage und Kühlung des betroffenen Gebietes mit Eis hilft in den meisten Fällen die Schmerzen zu lindern. Notfalls darf dann auch für kurze Zeit ein Schmerzmittel eingenommen werden.

Wie läuft die Therapie ab?

Im ersten Behandlungsschritt wird dem Patienten 10 bis 60 ml Blut aus der Armvene entnommen.
Durch ein spezielles Aufbereitungsverfahren, welches ich in meiner Praxis direkt im Anschluss an die Blutentnahme durchführe, wird danach der Teil des Blutes gewonnen, der verschiedene körpereigene wachstumsfördernde und arthrosehemmende Eiweiße (sog. endogene Wachstums- und Differenzierungsfaktoren) in konzentrierter Form enthält. Die Aufbereitung dauert ca. 15 Minuten.

Die so erhaltene Lösung mit hochkonzentrierten Wundheilungsfaktoren wird dann an das betroffene Areal gespritzt.
Diese Therapie wird ca. 3-4 x im wöchentlichen Abstand durchgeführt, um eine Wirkung zu erzielen.

Als Heilpraktiker führe ich aus rechtlichen Gründen keine intraartikulären Injektionen ( in das Gelenk ) durch.

Kosten:

Pro Sitzung ab 130,00 € pro Spezialröhrchen / reicht für eine Behandlung je nach Beschwerdegebiet meist aus


 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü